Fast schon legendär ist die innige Feindschaft zwischen Peter Schellenberg und Roger Schawinski

Warum der König allen Pferdemist an sich abprallen lässt

Monday, bloody monday: Schawinski wirkt zerknirscht, die sonntägliche Zeitungslektüre hat ihm wieder einmal das Wochenende vermasselt. Schuld ist DRS-Fernsehdirektor Peter Schellenberg. «Ich würde nie feiern, wenn ich für Geld den Herrn Meili in die Hütte holen würde und dieser nur alten Kaffee erzählt», posaunte er in einem Interview – in Anspielung auf Schawinskis Talktäglich mit Ex-Wachmann Christoph Meili, dem nach New York emigrierten Aktenretter und Auslöser des Skandals um jüdische Vermögen auf Schweizer Banken.
Schon ein paar Tage zuvor hatte sich Schawinski genervt. Er schäme sich, wenn er das Programm von Tele 24 verfolge, hatte Schellenberg an seiner Jahresmedienkonferenz vor Journalisten verkündet. Die Zürcher Szene sei ein «Medienseldwyla» und bedeute, «dass die Nabelschau zum Massstab gemacht wird und das Schmoren im eigenen Saft zum beherrschenden Thema».
Unverblümter Tadel. Doch um den gehässigen Tonfall richtig zu verstehen, muss man wissen, dass die beiden Fernsehmacher seit vielen Jahren kein Wort mehr aneinander verschwenden.

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Aus einem Gespräch mit Roger Schawinski über seinen Intimfeind Peter Schellenbergs lassen sich folgende sieben Kernaussagen ableiten:
1. «Er hat in seinem Leben mehr erreicht, als er sich jemals erhoffen durfte.
2. «Er jammert überall herum, er verdiene zuwenig. Dabei ist er bloss sauer, dass ich mehr Geld habe als er.»
3. «Er hat mich nie richtig ernstgenommen – und mir so viel mehr Möglichkeiten zum Erfolg gegeben.»
4. «Er will der einzige TV-Gott im Land sein, will geliebt und akzeptiert werden. Jetzt ist er nicht mehr allein.»
5. «Er war der beste Fernsehdirektor in der Schweiz, solange es keinen anderen gab.»
6. «Er will nie mehr etwas mit mir zu tun haben, in Wirklichkeit aber ist er total von mir besetzt und wird in jedem Interview auf mich angesprochen. Das ist sein Schicksal.»
7. «Ich würde mich nicht wundern, wenn er einmal den ganzen Bettel hinschmeisst und das Fersehen in Grund und Boden verdammt.»

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Was ist bloss passiert? Erstmals kreuzten sich ihre Wege anfangs der Siebziger Jahre. Als Schawinski beim Schweizer Fernsehen landete, genoss der um fünf Jahre ältere Schellenberg längst den Ruf eines begnadeten Dokumentarfilmers. Als Sohn eines Handwerkers der Zürcher Verkehrbetriebe avancierte er 1973 zum Chef des Regionalnachrichten-Magazins Antenne, Schawinski lancierte 1974 seinen Durchbruch mit dem Kassensturz. Ab 1975 leitete Schellenberg den Bericht vor 8, und als er 1977 das Inlandmagazins CH übernahm, war Schawinski bereits wieder weg vom Fenster und versuchte sein Glück als Chefredaktor der Boulevardzeitung Tat – bis zu seinem Rausschmiss im Juli 1978. Schellenberg klinkte sich Mitte 1979 freiwillig aus dem Journalismus aus, wurde Informationschef und später Medienreferent des Programmdirektors Ulrich Kündig.
«Seither besteht sein Leben vor allem darin, stundenlang in der Fernsehkantine herumzusitzen und zu jassen», sagt Schawinski. Schellenberg habe nichts Sichtbares mehr gemacht, «ausser frustriert zu sein».
Mit seinem Missmut wusste Schawinski jedoch Besseres anzufangen: So ging er in Zeitungsartikeln regelmässig auf das Schweizer Fernsehen los – vor allem mit seiner wöchentlichen Kolumne «Mattscheibe» in der Sonntagszeitung, wo er lustvoll gegen die «blutleeren Sportsendungen» wetterte, den Supertreffer von Kurt Felix in die Pfanne haute oder den Zischtigs-Club als «Sendung mit der absolut höchsten Einschlafquote» bezeichnete. Anschliessend behauptete er unverfroren, bei aller Kritik handle es sich doch um kostenlose Unternehmensberatung, «eine Art Hayek-Analysen in Raten».
Eines Tages, unerwartet wie ein Sommergewitter, schlug Schawinski versöhnliche Töne an: nämlich 1987, als es um die Neuwahl des Fernsehdirektors ging. «Warum soll nicht Peter Schellenberg TV-Boss werden?» warf er ein, «wenigstens kennt er das Fernsehen von der Pike auf.» Niemand hatte bis zu diesem Zeitpunkt an «Schälli» gedacht – geschweige denn dieser selbst.
So durfte sich Schawinski als edler Förderer fühlen – bis ihm drei Wochen später (natürlich beim Joggen) eine noch viel brillantere Idee einfiel: «Warum bewerbe ich mich eigentlich nicht gleich selbst und bringe frischen Wind in den verstaubten Laden?»
Gedacht, getan. Am nächsten Montag schickte er die Bewerbung ab, und als Auskunftsperson führte er kurzerhand Bundesrat Leon Schlumpf an. Dieser reagierte überrascht: «Ich weiss weder etwas von Schawinskis Bewerbung noch von einer Referenz», entgegnete er einem neugierigen Journalisten des Tages Anzeigers.
Trotzdem verfehlte die Ankündigung nicht ihre Wirkung. «Ein Schawinski, der Fernsehdirektor werden will, ist wie ein Zebra, das sich in einer Käserei als Milchkuh meldet», alberte Jürg Ramspeck alias «Oskar Nebel» in der Weltwoche. Geradezu prophetisch war seine Pointe: «Wenn Schawinski Programmdirektor werden will, soll er doch selber ein Fernsehen gründen. Das wäre auch lustiger.»
Doch, doch, er meine es ernst, versicherte Schawinski allen Skeptikern, die seine Kandidatur hartnäckig für einen Scherz hielten. Dies sei womöglich seine einzige Chance, Fernsehen zu machen, bevor er alt und grau werde – er sehe sich als Alternative zu den «Apparatschiks», die sich in der SRG Stufe um Stufe hochdienten.
«Sogar die ärgsten Feinde können Roger Schawinski seine Verdienste nicht streitig machen», würdigte der Blick, und die Sonntagszeitung charakterisierte die vier SRG-Konkurrenten als «eher etwas schmalbrüstige Anwärter». Keiner ausser ihm könne so viel Fernseherfahrung vorweisen und habe gleichzeitig ein erfolgreiches Medienunternehmen aufgebaut.
Betont locker kreuzte Schawinski bei der Präsentation vor Fernsehmitarbeitern in einem kurzärmligen Hawaii-Hemd auf; «direkt wie vom Strand», wie sich ein Augenzeuge erinnert. Tatsächlich war der Eindringling im Leutschenbach der einzige Farbtupfer.
Gefragt, was er als Fernsehdirektor anders machen würde, antwortete er: «Alle Bundesräte würde ich als erstes knallhart interviewen, damit sich endlich auch die anderen trauen, kritische Fragen zu stellen.» Einige applaudierten, andere schüttelten den Kopf. Schawinski kam in Fahrt und fügte hinzu: «Auf mein Salär würde ich übrigens verzichten, denn ich habe schon genug verdient und stelle es für wohltätige Zwecke zur Verfügung.»
Am Tag der Entscheidung brodelte es in ihm: «Was mache ich, wenn sie mich wählen? Will ich wirklich Teil dieses bürokratischen Molochs werden?»
Doch es kam, wie es kommen musste: Der brave Peter Schellenberg, als SP-Mitglied von der Gewerkschaft portiert, machte das Rennen vor Roy Oppenheim. Roger Schawinski bekam eine einzige Stimme. Bis heute ist er überzeugt, dass sie von der einzigen Frau im Wahlgremium stammte. Und zwar deshalb, weil er so einfühlsam auf die Frage, was er denn als Fernsehdirektor mit seinem Radio 24 zu tun gedenke, geantwortet habe: «Es fällt mir natürlich nicht leicht, mein Kind wegzugeben, aber ich würde es zur Pflege in gute Hände legen.»
Nach seinem Triumph lud «Schälli» den unterlegenen «Schawi» zum Mittagessen ein. Er bedankte sich, ihn seinerzeit ins Spiel gebracht zu haben und erzählte von seinen Plänen: Das viel zu teure Karussell am Vorabend wolle er abschaffen, dafür eine unterhaltsames Informationsmagazin einführen (das spätere 10 vor 10). Bei dieser Gelegenheit bot ihm Schawinski seine Mitarbeit an, und so kam es, dass er für Schellenberg dreissig Folgen der Quizsendung Persona produzieren durfte.
In diesem Quiz, während der Sommerpause ausgestrahlt und moderiert von Katja Stauber, ging es darum, die persönliche Vorlieben von Schweizer Prominenten wie Mäni Weber, Fredy Lienhard oder Voli Geiler zu erraten – etwa das Lieblingsessen oder das bevorzugte Reiseziel. Auf Kritik am eher mässigen Niveau seiner Schöpfung antwortete der sonst so schonungslose Kritiker, Unterhaltung sei halt «schaurig schwierig» zu machen – aber wenigstens seien die Einschaltquoten anständig.
Ans Aufgeben dachte Schawinski noch lange nicht. Schliesslich war er über die Stella-Filmgesellschaft an einem privaten Fernsehstudio beteiligt, das mit Aufträgen ausgelastet werden musste. «So, was kommt als Nächstes?» fragte er also hoffnungsfroh den TV-Chef. Doch Schellenberg winkte ab, er wolle jetzt andere Anbieter berücksichtigen.
«Peter, du hast ein Imageproblem», insistierte Schawinski ein paar Tage später. Um glaubwürdiger zu wirken, lasse er sich am besten einmal im Monat von einem gnadenlosen Interviewer in die Zange nehmen. Am besten gleich von ihm, denn er habe Lust auf Fernsehen.
«Also gut, dann mach ein Konzept!» Das war das letzte, was Schawinski von Schellenberg persönlich hörte.

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Seit fast zehn Jahren nehmen die beiden weite Umwege in Kauf, um sich nicht in die Quere zu kommen. Und: Je abweisender Schellenberg, desto leidenschaftlicher ging Schawinski auf das Fernsehen los und profilierte sich als scharfzüngiges SRG-Lästermaul. «Das sind doch fast schon sozialistisch-sowjetische Zustände, wenn ein einziger Sender und eine einzige Person über das Fernsehen in der Schweiz bestimmen dürfen», schimpfte er. Ein anderes Mal nannte er Schellenberg einen «Teflon-TV-Direktor», dessen grösste Leistung es sei, dass ihm seine Flops nie persönlich angelastet würden.
Kurz darauf, im Oktober 1990, erschien Schellenberg auf dem Titelbild von Schawinskis Bonus – karikiert als Hausabwart mit fettigen Strähnen, wulstigen Lippen und einem Schraubenzieher in der Nasenhöhle. «Stellen Sie sich vor, Sie gehen einen der unendlich vielen Korridore des Fernseh-Studios Leutschenbach entlang», beginnt der Text von Domenico Blass. «Jemand kommt Ihnen entgegen. Ein Mann wie geschaffen für diese Gänge: Blaues Beamtenhemd, stiere Flanellhosen, Abwartsvisage.»
Auf sechs Seiten wird Peter Schellenberg als einer beschrieben, der werktags in der Kantine seinen Jass klopft und nebenbei aus Spargründen beliebte Sendungen unter den Teppich kehrt (ganz anders als Schawinski!), dem sein Privatleben wichtiger ist als der Beruf (ganz anders als Schawinski!), der Konflikten konsequent aus dem Weg geht, weil er kein zerschlagenes Geschirr zusammenwischen will (ganz anders als Schawinski!), und der seine Mitarbeiter, «die auf Lob und Impulse warten», mit einem rüden «Hilf dir selbst» abblitzen lässt (ganz anders als Schawinski!).
Keine Reaktion. Nur ein einziges Mal tönte Schellenberg in einem Interview vage an, was Schawinski ihm und seiner Familie angetan habe sei so unsäglich, dass er darauf nicht näher eingehen wolle. Verwundert erkundigte sich der Beschuldigte, was ihn denn so tief verletzt habe. No comment. Schawinski forschte bei ehemaligen Fernsehkollegen nach. «Er sagt es niemandem», antworteten sie schulterzuckend, für ihn sei er gestorben.
Noch einmal schrieb Schawinski in einem Brief: Wenn er ihn verletzt habe, so möchte er sich entschuldigen. Darauf liess Schellenberg genervt verlauten, neuerdings werde er von diesem Schawinski auch noch schriftlich belästigt.
Die Emotionen entluden sich wenig später an einem Podiumsgespräch in Genf. Als Schawinski einmal mehr SRG-Gebührengelder für Private forderte, polterte Schellenberg, ohne seinem Gegner ein einziges Mal in die Augen zu blicken, er könne sich dieses «Gequatsche» nicht mehr anhören.
«Vor allen Leuten ging er auf mich los», beklagt sich Schawinski, «was ich mache, sei das allerletzte, und als Mensch sei ich erst recht nichts wert.»
Als sie am nächsten Tag das Flugzeug nach Zürich bestiegen, versuchten die Unversöhnlichen, so gut es in der engen Kabine ging aneinander vorbeibeizukommen. Blitzschnell versteckte sich Schawinski hinter einer Sonntagszeitung – und was las er da in einem Interview mit Schellenberg? Er sei «ein unerträglich unanständiger Mensch, mit dem ich nach Möglichkeit nie mehr etwas zu tun haben will.»
Vom Monopolisten geächtet, blieb Schawinski nur die Flucht ins Privatfernsehen. «Sieben Jahre, nachdem er sich als Direktor bei SF DRS beworben hat, probiert er’s jetzt selber», hiess es in einem ganzseitigen Inserat des Schweizer Fernsehens zum Start des Regionalsenders Tele Züri im Oktober 1994. Vier Jahre später, kurz vor der Lancierung von Tele 24, zeigte sich Schellenberg nach wie vor unbeeindruckt. «Wenn in Wallisellen jemand eine Schoggistängeli-Fabrik aufmacht, wird Lindt & Sprüngli deshalb nicht seine Marktstrategie ändern», feixte er – worauf der Blick das ewige Geplänkel prompt zum heroischen «Krieg der TV-Direktoren» erklärte.
«Eigentlich ist das Privatfernsehen in der Schweiz nicht mir, sondern Peter Schellenberg zu verdanken», räumt Schawinski ein. «Ohne sein Berufsverbot für mich wäre ich nie auf die Idee gekommen, ein eigenes Fernsehen zu gründen!»

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Die wahren Gründe für seine Schawinski-Allergie kennt Peter Schellenberg ganz allein. Seine Nummer steht im Stadtzürcher Telefonbuch (Journalist/Reporter, Funkwiesenstr. 39), prompt meldet sich seine Stimme ab Tonband – und am nächsten Tag ruft Pressesprecher René Bardet zurück.
Zum Stichwort «Schawinski» könne er leider nicht mehr sagen als: «Er ist ein unerträglich unanständiger Mensch, mit dem ich nach Möglichkeit nie mehr etwas zu tun haben will.» Mit dieser knappen Auskunft speise Schellenberg alle Journalisten ab, die sich nach seinem Verhältnis zu Roger Schawinski erkundigen.
René Bardet wiederholt es gerne zum Mitschreiben: «Er ist ein unerträglich unanständiger Mensch, mit dem ich nach Möglichkeit nie mehr etwas zu tun haben will.» Kein Wort mehr, keines weniger.
Diese Taktik habe sein Chef gewählt, weil ein vernünftiger Umgang zwischen ihm und Schawinski nicht mehr möglich sei. René Bardet erklärt es mit einem Bild: «Stellen Sie sich vor, Sie haben einen Palast», beginnt er, «und davor taucht immer wieder ein lästiger Kerl auf, der Sie mit Rosskastanien beschmeisst. Die ganze Fassade ist schon voll von triefendem Pferdemist, eigentlich wollen Sie aber nichts mit dem Beschmutzer zu tun haben. Doch dieser erzählt überall herum, wie delikat seine Beziehung mit dem König sei. Und kaum sagen Sie ein einziges Wort über ihn, ruft er aus: <Hört her, er redet mit mir! Er ist von mir besessen!>» In seiner Verzweiflung habe sich der Schlossherr vor Jahren eine Pellerine übergestreift und beschlossen, fortan alle Anwürfe an sich abprallen zu lassen.
Doch was ist das Unaussprechliche, das Schawinski ihm und seiner Familie angetan hat?
Erst vor kurzem habe er sich eingehend mit seinem Chef darüber unterhalten, verrät Bardet zögernd. In diesem «sehr persönlichen Gespräch» sei es um Schellenbergs Sohn gegangen. «Dieser hat vor allem in seiner Pubertät grausam darunter gelitten, dass sein Vater in der Öffentlichkeit dauernd von Schawinski fertiggemacht wird», sagt Bardet. Er sei ein Feigling, habe ihm der Junge immer wieder wütend vorgeworfen, warum er es diesem gemeinen Schawinski nicht endlich heimzahle? Er sei doch der Grösste im Land!
Doch Papa Schellenberg versuchte seinem Sohn in aller Ruhe zu erklären, dass er sich an das Prinzip der Fairness halten müsse: Auf keinen Fall dürfe er den öffentlich-rechtlichen Sender dazu missbrauchen, um persönliche Fehden auszutragen.
So bleibt dem Pressesprecher die undankbare Aufgabe, das Bollwerk von störenden Einflüssen abzuschirmen. Wird René Bardet etwa von einem Fernsehmitarbeiter angefragt, ob er eine Einladung zu Schawinskis Talktäglich annehmen solle, rate er in den allermeisten Fällen ab. «Bei ihm sitzt du von Anfang an auf der Anklagebank», begründet er, «Schawinski bombardiert dich mit schlecht recherchierten Vorwürfen, und wie tapfer du dich auch schlägst, irgend etwas Negatives bleibt immer hängen!»
Wohin das führe, zeige das Beispiel des ehemaligen Nachrichtensprechers Léon Huber. Er könne doch so wahnsinnig gut Peter Schellenberg imitieren, habe Schawinski gestichelt, «und als Huber unbeholfen etwas vor sich hinnuschelte, kugelte er sich vor Lachen.»
Ein anderes Mal habe er Samuel Stutz gefragt, welches telegene Leiden wohl Peter Schellenberg als Studiogast in seiner Sendung «Gesundheit Sprechstunde» zu bieten hätte. «Das ist Arztgeheimnis», rutschte es Stutz heraus. Bardet: «Er lockt die Gäste aufs Glatteis und wartet, bis sie einen Fehler machen.»
Wie viel praktischer ist da doch der Spruch: «Er ist ein unerträglich unanständiger Mensch, mit dem ich nach Möglichkeit nie mehr etwas zu tun haben will.»